Google+ Followers

Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Dienstag, 17. November 2015

Künstlerportrait Ulrike Hasenburg

Künsterportrait Ulrike Hasenburg



Sag uns ein wenig über dich und deine Kunst..

Ein Leben ohne Kunst ist für mich nicht vorstellbar. Ich male in der Encaustic Technik – dem Malen mit flüssigem, heißem Wachs. Ich liebe die kräftigen Farben, aber auch die sanften Töne, die Reise, auf die ich mich begebe. Manchmal habe ich ein konkretes Bild im Kopf – und dann wird es doch ganz anders. Es ist wie ein Spiel mit den Elementen Feuer, Luft, Erde und - na ja Wasser weniger.


Wie hast du angefangen?

Angefangen habe ich mit der Encaustic Malerei durch Zufall. Vorher habe ich in Acryl und mit Pastellen gemalt. Doch eines Tages las ich irgendwo das Wort Enkaustik. Enkaustik, nie gehört, was ist denn das. Doch Google sei Dank fand ich schnell eine Antwort und sah auch Encaustic-Bilder. Ich war sofort begeistert und fasziniert von diesen Farben, deren Brillanz, Leuchtkraft und Tiefe, die dadurch entsteht, dass das Licht nicht wie bei den anderen Farben direkt von der Oberfläche reflektiert wird. Bei der Encaustic dringt es erst durch das Wachs hindurch und wird dann vom Malgrund zurückgeworfen.
Seitdem lässt mich die Encaustic nicht mehr los. Ich bin einfach begeistert von ihren vielfältigen Möglichkeiten – dem Experimentieren.

Inspiration?
 
Überwiegen inspiriert mich die Natur mit ihren Farben und Formen, ihrem Lichtspiel Auch wenn man das nicht unbedingt immer auf meinen Bildern erkennt. Erlebtes, Gesehenes, und auch Träume – ich träume oft abstrakt nur in Farben, Formen und Atmosphären – finden sich oft in meinen Bildern.

Was war dein glücklichster Kunst-Moment?
 
Da gibt es viele, nämlich immer dann, wenn meine Bilder es schaffen, ihre Betrachter zu berühren – in der einen oder anderen Weise – in ihm eine Seite zum Klingen bringen, wenn sie mit ihm interagieren, ihn innehalten, schauen und fühlen lassen. Kunst muss für mich nicht schön sein, aber sie muss berühren. Wenn meine Bilder das schaffen, sind das meine glücklichen Kunst-Momente.

Schrägster Moment in Sachen Kunst?

Schrägster Moment im negativen Sinne hatte ich nicht. Ich bin aber schon manchmal verwundert, was alles in meinen Bildern gesehen wird – da wäre ich nie drauf gekommen, hätte das nie gesehen. Das finde ich aber positiv, zeigt es doch, dass die Bilder ihren eigenen Weg gehen, in ihrer eigenen Weise mit ihrem Gegenüber kommunizieren.
 
Künstlerkollegen als Tipp mit auf den Weg geben?
 
Schwierig. Es kommt darauf an, was man will. Ich glaube, das Wichtigste ist an sich zu glauben und vor allem, sich selber treu zu bleiben und seinen eigenen Weg zu gehen, sich nicht beirren zu lassen.
Aber genauso wichtig sind gutes Marketing, Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationsschwelle.

Ein vernünftiges Portrait habe ich leider nicht. Ich wäre nicht bös, wenn du es nicht nehmen würdest Ich wollte eins machen, wo ich male, aber dass war nicht mehr zu schaffen - deshalb schicke ich dir das einzige, was ich habe.
 
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
 
Liebe Grüße 


Ulrike Hasenburg
Calvinerbuschstr. 2 B
41516 Grevenbroich

www.ulrike-hasenburg.de
www.alles-encaustic.de

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen